Umweltschutzkonflikte können mit ganz unterschiedlichen Beteiligten entstehen. Seien es die Nachbarn, andere Unternehmen, Behörden oder Aktivistengruppen. Motivation und Ziele zwischen den Konfliktbeteiligten können dabei stark voneinander abweichen. Je mehr verschiedene Interessengruppen beteiligt sind, desto unübersichtlicher wird die Lage. Umweltschutz ist ein Thema, das starke Emotionen weckt. Daher kann ein Konflikt zu diesem Thema sehr schnell eskalieren.

 

Boden- und Gewässerschutz:

 

Zu den Gesetzen und Richtlinien von denen viele Unternehmen unmittelbar betroffen sind, zählen Boden- und Gewässerschutz. Um dafür zu sorgen, dass diese eingehalten werden ist eine gute Abstimmung mit den zuständigen Behörden unerlässlich. Wenn es in diesem Bereich Konflikte gibt, kann eine Mediation hilfreich sein.

 

Einleitung von Abwasser in Flüsse:

 

Häufig fallen bei Fertigungsprozessen größere Mengen an Abwasser an. Deren Einleitung in naheliegende Gewässer kann zu Konflikten führen, auch wenn diese geklärt wurden, weil sie z. B. die Temperatur oder den Salzgehalt des Gewässers verändern können und dadurch Auswirkungen auf das Ökosystem möglich sind. In solchen Fällen erscheint es häufig nicht einfach, einen Kompromiss zwischen den Interessengruppen auszuhandeln, doch ist es möglich, dass hier ein Mediator helfen kann.

 

Umwidmung von Flächen:

 

Wächst ein Unternehmen, wächst häufig auch sein Flächenbedarf. Flächen die sich vorher in einer anderen Nutzung befanden sollen nun anderweitig genutzt oder sogar versiegelt werden. Daraus können insbesondere dann Konflikte entstehen, wenn die neue Nutzungsform mit Landschafsschutz- oder Naturschutzinteressen kollidiert. Auch hier muss für alle Seiten eine langfristig akzeptable Lösung gefunden werden.

 

Abgasemissionen:

 

Durch die Klimawandeldiskussion sind Abgase noch stärker in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Die Auflagen für die Emission von Treibhausgasen wie Kohlendioxid oder Methan werden in den kommenden Jahren wahrscheinlich eher noch verschärft werden. Hier müssen sich betroffene Unternehmen Gedanken machen, wie sie Konflikte vermeiden wollen und gesellschaftlich akzeptierte Lösungskonzepte für ihre Emissionen finden.

 

Feinstaubemissionen:

 

Ein relativ neues Problemfeld für Unternehmen ist die Emission von Feinstaub. Ähnlich wie bei Abgasemissionen wird das Problembewusstsein bei der Bevölkerung eher größer und die Auflagen in den kommenden Jahren vermutlich verschärft. Tragfähige Lösungen für daraus resultierende Probleme ermöglicht nur ein konstruktiver Dialog zwischen den Konfliktparteien.

Ich helfe Ihnen gern im Rahmen einer Mediation dabei, die Lage zu deeskalieren und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen.

 

Vereinbaren Sie jetzt telefonisch ein erstes, kostenloses Vorgespräch, bei dem wir uns kennenlernen und feststellen, ob eine Mediation in Ihrem Falle sinnvoll ist unter 0160 / 76 25 61 8

Vergrößern